03.01.2024

Bunker Gosen vom 28. bis 31. März 2024 geöffnet

Die nächsten Führungen durch den Bunker der DDR-Auslandsspionage HV A in Gosen finden am langen Osterwochenende, 28., 29., 30. und 31. März 2024 statt. Im Mittelpunkt stehen dabei anlässlich des 40. Jahrestages der Inbetriebnahme des Bunkers die Geschichte der Ausweichführungsstelle in Gosen.

Am Donnerstag, 28. März, findet um 16 Uhr eine Sonderführung zur Geschichte des Bunkers statt mit einer ausführlichen Besichtigung der gesamten Anlage, auch der Bereiche, die im Rahmen anderer Führungen gesperrt sind.

Am Karfreitag, 29. März, ab 15 Uhr steht der gesamte Bunker Fotografen offen (ohne Führung).

Vom 29. (Karfreitag) bis 31. März (Ostersonntag) wird es Führungen mit zwei Schwerpunkten geben:

- Geschichte der Ausweichführungsstelle - wie kam der Spionage-Bunker nach Gosen?

- Spionage im kalten Krieg: Systematik der DDR-Auslandsspionage und Gegenmaßnahmen des Bundesamtes für Verfassungsschutz

- HV A-Ausweichführungsstelle und ihre Nachrichtenverbindungen

- DDR-Regierungsbunker und seine Nachrichtenverbindungen

Der Bunker in Gosen wurde von 1981 bis 1984 als geschützte Ausweichführungsstelle für die Spitze der DDR-Auslandsspionage um ihren damaligen Chef Markus Wolf gebaut und bis 1989 betrieben.

2019 öffnete hier die Dokumentationsstätte. Deren museums-pädagogischer Schwerpunkt ist die DDR-Spionagetätigkeit im Umfeld westdeutscher Regierungsbunker als Staatsgeheimnisse der "alten" Bundesrepublik. Diese Objekte galten als wichtige Indikatoren zur Feststellung von Spannungsphasen.

Der Belegungsfall war gleichzusetzen mit einer Verschärfung der politischen wie auch militärischen Lage. Entsprechend lückenlos wurden die westlichen Regierungsbunker durch die DDR-Spionage überwacht.

Anmeldemöglichkeiten gibt es im Internet hier:

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