Aktuelles

16.08.2009

Angekommen

Neue Dokumentationsstätte feierlich eröffnet

Angekommen im Museumszeitalter. Claus Röhling (v.l.), Landrat Günter Rosenke, Innenminister Ingo Wolf und Bürgermeister Herbert Radermacher beim Durchschneiden des roten Bandes.Die Eröffnungsfeier präsentierte sich als gelungene Mischung aus geschichtsträchtiger Aufarbeitung und interessanter Perspektive für und um ein Bauwerk des Kalten Krieges, das im Hier und Jetzt als „Dokumentationsstätte Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen“ angekommen ist. Der Hauptprotagonist „Regierungsbunker NRW“ hielt sich – wie auch in den vergangenen vier Jahrzehnten – bedeckt und im Hintergrund. Eingebettet in das Tal des Eifelortes Urft und gut versteckt, wurde an seinem Zugang vor dem Tor einer Doppelgarage das rote Band zerschnitten und damit das neue Museum …


29.07.2009

Ein Stück Familiengeschichte

Karle´s ungewöhnliche Dreigenerationenbunkerbeziehung

Michaela Karle mit den Kindern Eva und Lucas sowie Schwiegervater Egon (im Sanitätsbauwerk des Regierungsbunkers).Während sich Schwiegervater Egon vor einem halben Jahrhundert lustig durch das Bunkerinventar sprengte, arbeitet sich Michaela Karle heute etwas ruhiger durch die unterirdischen Gänge der Eifelberge. Die 41-Jährige ist Gästeführerin in der "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" und setzt mit ihrer Arbeit eines fort: Der Bunker ist Familienangelegenheit im Hause Karle.

Die Bunker-Beziehung beginnt für Egon Karle, Baujahr 1937, bereits in einer Zeit, als der Untertagekoloss noch geplant, nicht gebaut wird. Seit 1961 ist er Angestellter beim Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz und in  Lehrgängen der THW-Bundesschule in …


13.07.2009

MAN-Tor rollt wieder

Öffentliche Verschlusssache: Haupttor weitere Besucherattraktion

Verschlusssache im Regierungsbunker. Das 25 Tonnen schwere Haupttor funktioniert wieder und wird dreimal täglich gefahren.Der markante Hupton war über Jahre nicht zu hören. Die 25 Tonnen schweren Haupttore blieben in ihren Parktaschen neben dem Hauptgang wie angewurzelt stehen. Doch ab sofort heißt es: „Und es bewegt sich doch!“. Denn nach wochenlanger Überarbeitung der Technik hupt und blinkt es um das zweite MAN-Tor der Dokumentationsstätte, dann setzt sich der Beton-Koloss in Bewegung und macht den Flur in 15 Sekunden dicht. Diese Verschlusssache ist öffentlich und wird künftig täglich dreimal den Besuchern demonstrieren wie es ist, wenn sich der Berg schließt.

Der warnende Fünfzeiler an der Wand war über Jahre die …


23.06.2009

Bunker-TV

Dokumentationsstätte und WDR bauen Original-Fernsehtechnik im Regierungsbunker auf

Das WDR-Fernsehstudio im Bunker 1964-1998.Ein Fernsehstudio für den Weltuntergang – so einfach lassen sich inhaltlich die 50 Quadratmeter im ehemaligen Regierungsbunker zusammenfassen, in denen der Westdeutsche Rundfunk 1964 im Auftrag des Bundesinnenministeriums ein Fernsehstudio aufbaute. Von hier, 100 Meter unter der Erde, wollte die Regierung im Kriegsfall zur Bevölkerung sprechen, Präsenz zeigen und deutlich machen, dass man Herr der Lage ist - ohne das ein Zuschauer wissen durfte, wo sich der sprechende Bundespräsident oder  Kanzler „live“ befand. Das wohl kurioseste Stück deutscher Geheimhaltung.

Die Fernsehtechnik der ersten Stunde überlebte den Kalten Krieg im Bunker: Konserviert in Deutschlands …


24.05.2009

Regierungsbunker wird Europäisches Kulturgut

Denkmalschutz: Von Landesabsagen zum bedeutendsten Preis Europas

Blick zum „Europäischen Kulturgut“: Besucher auf der Plattform der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“.

Vom geheimen Regierungsbunker ins öffentliche Rampenlicht, nun auf die europäische Bühne des Denkmalschutzes – in den vergangenen Monaten hat der „Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes“ seine Geschichte um einige markante Eckdaten bereichert. Nun ist das Bauwerk „Europäisches Kulturgut“ und mit dem bedeutendsten Denkmalpreis Europas ausgezeichnet. Besonders für die Mitarbeiter der "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" und den Heimatverein "Alt Ahrweiler" als Träger des Museums eine Anerkennung ihrer Arbeit vor Ort.

Die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ ist gerade einmal 15 Monate jung, …


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