Bunker Gosen am 25./26. September geöffnet

Besuch auch ohne Corona-Test / Geheimer Standort zur Koordinierung der DDR-Auslandsspionage im Krisenfall

Am 25. und 26. September steht der Bunker Gosen für angemeldete Besucher im Rahmen von Führungen offen. Ein Corona-Test / Nachweis über Impfung ist für den Besuch NICHT Voraussetzung.

In Gosen stehen die Bunkertüren am 25. und 26. September wieder für Besucher offen.Der Bunker in Gosen wurde von 1981 bis 1984 als geschützte Ausweichführungsstelle für die Spitze der DDR-Auslandsspionage um ihren damaligen Chef Markus Wolf gebaut. 2019 öffnete hier die Dokumentationsstätte. Deren museums-pädagogischer Schwerpunkt ist die DDR-Spionagetätigkeit im Umfeld westdeutscher Regierungsbunker als Staatsgeheimnisse der Bundesrepublik. Diese Objekte galten als wichtige Indikatoren zur Feststellung von Spannungsphasen. Der Belegungsfall war gleichzusetzen mit einer Eskalation. Entsprechend lückenlos wurden die Regierungsbunker durch die DDR-Spionage überwacht.

Aufbau und Wirkungsweise der Bunkertechnik werden über den Originalzustand der Anlage erklärt. Diese Verbindung aus historischer Aufarbeitung in Archiven des Bundes und deren inhaltliche Vermittlung an einem authentischen Ort der Zeitgeschichte ist für die Spionagetätigkeit bundesweit einmalig.

Anmeldemöglichkeiten gibt es im Internet hier:
www.bunker-gosen.de

Hinweise zum Corona-Konzept

Grundsätzlich gilt für die Durchführung der Veranstaltungen das Corona-Konzept des Landes Brandenburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur:

www.mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/ministerium/umgang-mit-corona-pandemie/

Im Vorfeld der Veranstaltungen erhalten alle angemeldeten Besucher per Mail eine Benachrichtigung, ob Bunker-Führungen unter Einhaltung der o.g. Regelungen durchgeführt werden können oder nicht.

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29.06.2021