ABSAGE: Bunker Gosen am 27./28.11. NICHT GEÖFFNET

Geheimer Standort zur Koordinierung der DDR-Auslandsspionage im Krisenfall

Am 27. und 28. November können die geplanten Führungen im Bunker Gosen aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen leider nicht stattfinden.

In Gosen stehen die Bunkertüren am 27. und 28. November letztmals in diesem Jahr offen.Der Bunker in Gosen wurde von 1982 bis 1984 als geschützte Ausweichführungsstelle für die Spitze der DDR-Auslandsspionage um ihren damaligen Chef Markus Wolf gebaut. 2019 öffnete hier die Dokumentationsstätte. Deren museums-pädagogischer Schwerpunkt ist die DDR-Spionagetätigkeit im Umfeld westdeutscher Regierungsbunker als Staatsgeheimnisse der Bundesrepublik. Diese Objekte galten als wichtige Indikatoren zur Feststellung von Spannungsphasen. Der Belegungsfall war gleichzusetzen mit einer Eskalation. Entsprechend lückenlos wurden die Regierungsbunker durch die DDR-Spionage überwacht.

Aufbau und Wirkungsweise der Bunkertechnik werden über den Originalzustand der Anlage erklärt. Diese Verbindung aus historischer Aufarbeitung in Archiven des Bundes und deren inhaltliche Vermittlung an einem authentischen Ort der Zeitgeschichte ist für die Spionagetätigkeit bundesweit einmalig.

Anmeldemöglichkeiten gibt es im Internet hier:
www.bunker-gosen.de

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27.10.2021