Aktuelles

10.09.2009

Bunker gestürmt

05.09.2009: Über 1.100 Gäste in der Dokumentationsstätte

Besucheransturm in Ahrweiler: 1.158 Gäste kamen am 5.9. in die Dokumentationsstätte - ein neuer Tagesrekord.Museumsleiterin Heike Hollunder hatte ihrer Mannschaft einen Teller mit Schokolade bereit gestellt. Nervennahrung und eine süße Freundlichkeit am Morgen des Tages, von dem alle wussten, er wird in die Geschichte der Dokumentationsstätte eingehen. Bereits vor Wochen wurde wegen der starken Nachfrage für den 5. September ein Stopp weiterer Buchungen beschlossen. Denn auch die „normale Laufkundschaft“ würde ihre Führung durch das ehemalige Staatsgeheimnis Nummer 1 bekommen. Am Ende des ersten Septembersamstages 2009 waren es 1.158 Besucher – ein neuer Gästerekord.

Eine Herausforderung an den Bunker und seine Mitarbeiter aus der …


06.09.2009

Im Sandfilter wühlen, beim WDR auf Sendung gehen

Teil 2 der Eifel-Bunker-Tour: Der Ausweichsitz in Urft

Wühlen im Sandfilter. Hier sollte die Außenluft nach einem Atomschlag für den Betrieb im Bunker abgekühlt werden. Heute ertasten Besucher diese Idee.Urft ist ein kleiner Ort in der Eifel, der nach einer Stunde Busfahrt vom Regierungsbunker in Ahrweiler erreicht wird. Ein Ort, wie es ihn tausendfach in Deutschland zu geben scheint. Nichts weist in dieser Normalität darauf hin, das abseits und angrenzend an einen Wald der Ausweichsitz der Landesregierung Nordrhein-Westfalen liegt. Das Bundesland, in dem auch die „provisorische Bundeshauptstadt Bonn“ lag und das immer als ein Hauptangriffsziel bewertet wurde – im Atomkrieg genauso wie bei der Spionage des Ostens im Kalten Krieg. Insofern verwundert es nicht, dass die Anlage der …


06.09.2009

Wo einst Schmidt und Erhardt verschwanden

Teil 1 der Eifel-Bunker-Tour: Der Regierungsbunker in Ahrweiler

Bundeskanzler, Minister oder Staatssekretäre gingen einst über diesen Flur. Heute sind es Helmut Schmidt ging über diesen Flur, Bundeskanzler Ludwig Erhardt ebenso. Bundesminister, Staatssekretäre, bekannte und weniger bekannte Namen der Politik. Was sie alle eint: Durch das Zugangsbauwerk 123, vorbei an den 25 Tonnen schweren MAN-Toren, führte ihr Weg in die Tiefen des Kuxberges. Ganz nach „Dienstgrad“ wurden die Kilometer langen Wege mit dem Elektrokarren zurück gelegt, oder zu Fuß.

Für die Gäste der Eifel-Bunker-Tour geht es auf jeden Fall zu Fuß in den Bunker. Nur dürfen sie sich Zeit nehmen und das Areal mit seinen interessanten Seitengängen …