Aktuelles

29.07.2009

Ein Stück Familiengeschichte

Karle´s ungewöhnliche Dreigenerationenbunkerbeziehung

Michaela Karle mit den Kindern Eva und Lucas sowie Schwiegervater Egon (im Sanitätsbauwerk des Regierungsbunkers).Während sich Schwiegervater Egon vor einem halben Jahrhundert lustig durch das Bunkerinventar sprengte, arbeitet sich Michaela Karle heute etwas ruhiger durch die unterirdischen Gänge der Eifelberge. Die 41-Jährige ist Gästeführerin in der "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" und setzt mit ihrer Arbeit eines fort: Der Bunker ist Familienangelegenheit im Hause Karle.

Die Bunker-Beziehung beginnt für Egon Karle, Baujahr 1937, bereits in einer Zeit, als der Untertagekoloss noch geplant, nicht gebaut wird. Seit 1961 ist er Angestellter beim Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz und in  Lehrgängen der THW-Bundesschule in …


13.07.2009

MAN-Tor rollt wieder

Öffentliche Verschlusssache: Haupttor weitere Besucherattraktion

Verschlusssache im Regierungsbunker. Das 25 Tonnen schwere Haupttor funktioniert wieder und wird dreimal täglich gefahren.Der markante Hupton war über Jahre nicht zu hören. Die 25 Tonnen schweren Haupttore blieben in ihren Parktaschen neben dem Hauptgang wie angewurzelt stehen. Doch ab sofort heißt es: „Und es bewegt sich doch!“. Denn nach wochenlanger Überarbeitung der Technik hupt und blinkt es um das zweite MAN-Tor der Dokumentationsstätte, dann setzt sich der Beton-Koloss in Bewegung und macht den Flur in 15 Sekunden dicht. Diese Verschlusssache ist öffentlich und wird künftig täglich dreimal den Besuchern demonstrieren wie es ist, wenn sich der Berg schließt.

Der warnende Fünfzeiler an der Wand war über Jahre die …