Bunker in Kirspenich steht auch 2012 offen – Bunker in Kirspenich steht auch 2012 offen

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Nächster Termin: 25.03.2012
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Bunker in Kirspenich steht auch 2012 offen

Abgesetzte Sendestelle des Regierungsbunkers ist Besuchermagnet / Termine 2012

Besucher auf dem Weg in die Unterwelt der Kirspenicher Sendestelle - ein Anblick, den es auch 2012 geben wird.Als am zweiten Aprilsonntag 2011 die ersten Besucher das im Hardtwald bei Kirspenich verbuddelte Staatsgeheimnis a.D. einnehmen, brechen für die ehemaligen Sendestelle des Regierungsbunkers neue Zeiten an: alle Führungen sind ausgebucht! 12 Jahre nach der Schließung (im Dezember 1998) öffnen sich die tonnenschweren Haupttore des Atomschutzbunkers wieder und üben auf die Öffentlichkeit eine magische Anziehungskraft aus. Über Monate inhaltlich und museumspädagogisch durch die Betreiber der neuen Dokumentationsstätte gut vorbereitet, erwartete die Besucher eine interessante Zeitreise durch die Jahre des Kalten Krieges. Dabei wurde auch deutlich: Der Regierungsbunker in Ahrweiler und die Sendestelle in Kirspenich ergänzen sich thematisch ausgezeichnet und bieten den Besuchern inhaltlich einen Gesamtüberblick zur Notstandsvorsorge der Bundesregierung im „V-Fall“.

Erläuterungen im Antennenfeld: Von hier konnte weltweit gesendet werden. Die Sendetechnik wird im Bunker erklärt, der unten den Füßen der Besucher liegt.Nach den guten Erfahrungen im Museums-Premierenjahr wird auch 2012 die Bunkeranlage Besuchern offen stehen. Am 8. April beginnt die Museums-Saison 2012, am 9. September endet sie. Jeweils am zweiten Sonntag im Monat kann die Bunkeranlage und das bundesweit einmalige Antennenfeld besichtigt werden.

Ab 1961 über drei Jahre unter der Tarnbezeichnung „THW3“ gebaut und Ende 1964 der Verwaltung „THW2“ (Regierungsbunker im Ahrtal) übergeben, kamen der Sendestelle auch in Friedenszeiten wichtige Aufgaben zu. Von hier wurde bis 1998 im 24-Stundenbetrieb das deutsche Polizeifunknetz wie auch der Nachrichtenaustausch des Auswärtigen Amtes mit den Botschaften der Bundesrepublik in aller Welt betrieben. Entsprechend war man technisch eingerichtet und auch auf einen Fernmeldebetrieb unter Kriegsbedingungen vorbereitet. Meterdicke Betonwände und tonnenschwere Tore, wie sie sonst nur im Regierungsbunker an der Ahr zu finden sind, zeugen vom Schutzbedürfnis der wichtigen Bunkeranlage, die technisch auch im Atomkrieg weiter funktionieren sollte.

Wege durch den Bunker der Sendestelle, der (wie auch der Regierungsbunker im Ahrtal) nach den Richtlinien der höchstmöglichen Schutzklasse S9 gebaut wurde.Der Schutzbau und seine Technik sind noch heute beeindruckende Zeitzeugnisse jener Jahre, in die Besucher im Rahmen der Führungen eintauchen können. Neben den sechs offenen Sonntagen wird es 2012 Sonderveranstaltungen geben.

Und auch die Zusammenarbeit mit benachbarten Bunkeranlagen soll in neuer Form im Interesse der Besucher optimiert werden. Neben dem Ausweichsitz der Landesregierung Nordrhein-Westfalen im ca. 30 Kilometer entfernten Urft wird intensiv an den Öffnungsplänen einer weiteren Bunkeranlage gearbeitet, die nur 12 Kilometer von Kirspenich entfernt liegt. Ein Ausbau des Besuchsprogramms, das nicht nur spannend ist, weil sich ein weiteres „Staatsgeheimnis“ öffnet, sondern auch, weil alle Bunkeranlagen über verschiedene Aufgaben im „Spannungs- und Verteidigungsfall“ die Geschichte des Kalten Krieges dokumentieren – jede auf ihre Weise einzigartig.

Eine Übersicht zu den Besuchsterminen und Anmeldemöglichkeiten in der Sendestelle des Regierungsbunkers, Kirspenich, gibt es unter dem Punkt "Sendestelle Regierungsbunker Kirspeniich", Menüpunkt "Museum", dann "Anmeldung"

Zuletzt geändert am: Donnerstag, 22.12.2011, 13:00 Uhr

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